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Die letzten 2 Beiträge

2

Dienstag, 29. März 2016, 14:40

Von zakharjacek

Super !

1

Sonntag, 26. Mai 2013, 16:31

Von Christian

Poker mal anders bei Westspiel

In Aachen ist derzeit die Hölle los. Die Westspiel GmbH pokert quasi mit der Stadt Aachen darum, wer die dringend erforderliche Generalsanierung des Casinos übernimmt. Die Kosten belaufen sich auf viele Millionen Euro, und noch will niemand bekanntgeben, wie diese besondere Pokerpartie ausgegangen ist. Wirklich vorwärts kommen die Parteien nicht, denn schon seit Jahren gibt es immer wieder Streit um die fällige Sanierung und die dazu erforderliche Kostenübernahme. Deutlich bemerkbar machen sich die baulichen und optischen Defizite am Besucherrückgang. Weit mehr als die Hälfte aller Gäste blieb in 2012 aus – im Vergleich zum Anfang 1984. Parallel dazu sanken natürlich auch die Umsätze, und das noch drastischer als besagte Besucherzahlen. Geplant ist schon deshalb eine Begrenzung der Spielfläche von derzeit 1900qm auf künftig 600qm. Dies spart nicht nur Kosten, sondern es gibt es die Möglichkeit, die geforderten Bedingungen zu erfüllen und sich vom bald öffnenden neuen Casino in Köln nicht komplett die Butter vom Brot nehmen zu lassen.



Westspiel musste nun noch mehr Druck bei der Stadt machen. Die Spielbank selbst kann und will nicht mehr als einen Bruchteil der Kosten selbst übernehmen. Da die Stadt Eigentümerin der Casino Immobilie ist, soll sie bitte auch die Kosten der Sanierung tragen. Der Oberbürgermeister verdeutlichte jedoch in einem Interview, dass man sich nicht unter Druck setzen lässt. Wörtlich sagte er: „Unsere Fachleute des Gebäudemanagements analysieren sehr präzise, welche Kosten da insgesamt auf uns zukommen.“ Dass es derzeit einen Sanierungsstau gibt, steht außer Frage. Wenn Westspiel die Unterstützung der Stadt Aachen möchte, dann muss die Betreiberin des Casinos einen größeren Eigenanteil leisten. Laut dem Oberbürgermeister könnte sich das aktuelle Verfahren durch dieses Entgegenkommen der Westspiel Gruppe deutlich beschleunigen. Die Rede ist schließlich von bis zu 20 Mio. Euro, die allein in das veraltete Kurhaus fließen müssten.

Es scheint so, als würde das Pokern um die Kostenübernahme weitergehen. Ob und wann es zu einer Einigung kommt, ist derzeit noch unklar. Laut dem Sprecher der Westspiel müssen viele Kostenfaktoren noch berechnet werden. Etwa Ende 2014 eröffnet dann auch das Casino Köln seine Pforten. Aktuell scheint es so als sei diese spezielle Pokerpartie ein Wettlauf gegen die Zeit.